Methodische Umsetzung des Projekts
Für die inhaltliche und technische Umsetzung wurde mit einem Methodenmix gearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf Arbeitsprozessanalysen, die mit Hilfe von Experten-Facharbeiterworkshops und Fallstudien abgesichert werden. Hierfür wurde ein Beobachtungs- und Befragungsbogen entwickelt, um die „Kernarbeitsaufgaben“ der Fachkräfte und die Organisationsstrukturen zu identifizieren. Ziel der Arbeitsprozessanalysen war konkret die Erfassung der betrieblichen Arbeitsabläufe, der genutzten und relevanten Werkzeuge und Methoden sowie der Kompetenzen, die auf der Ebene der Fachkräfte vorhanden sein müssen, um die Arbeitsprozesse erfolgreich bewältigen zu können.
Die identifizierten Inhalte wurden anschließend didaktisch aufbereitet und in einer entwicklungslogischen Reihenfolge angeordnet. Dies bedeutet, dass die Anordnung der benötigten Kompetenzen zur Bewältigung der Kernarbeitsaufgaben einem steigendem Schwierigkeitsgrad vom „Anfänger“ zum „Experten“ entspricht. Je nach vorhandenen Kompetenzen der Fachkräfte sind damit unterschiedliche Kontextinformationen, Lernhilfen und Lernmethoden im Arbeitsprozess lernförderlich.
Die Ergebnisse der Analysen ergaben ebenfalls inhaltliche Hinweise für die Gestaltung der Seminarveranstaltungen, in denen das theoretische Wissen für die Spezialisierung hinsichtlich der ökologischen Sanierung gelegt wird. Auch die Lernmodule für die PC-Lernumgebung basieren auf Ergebnissen der Erhebungsphase und umfassen Aspekte der Wärmeverluste, der Kommunikation, der Feuchte und Lüftung, des Gesundheitsschutzes sowie allgemeine Qualitätskriterien und rechtliche Grundlagen.





